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Es ist das wohl süßeste Lächeln der Welt, wenn die Augen des jüngsten Familienmitglieds so unbändig zu strahlen beginnen und es kurz darauf mit seinen Gliedern zu wackeln beginnt. In uns Eltern weckt es tiefe Zufriedenheit, so fühlt sich die Welt für einen Moment perfekt an. Man hat einfach alles richtig gemacht, denn nun bietet man diesem wunderschönen Geschöpf alles, was man ihm geben kann.

Während man sich im ersten Augenblick oft noch davon bezaubern lässt, denkt man erst Sekunden später darüber nach, ob es eigentlich eine Bedeutung hat. War da nicht einmal was davon, dass es sich hier nur um einen Reflex handelt? Was denken Babys eigentlich, wenn sie lächeln?

Lächeln ist nicht gleich lächeln – eine Bedeutung hat es aber immer

Den Reflex, von dem soeben die Rede war, gibt es wirklich. Er tritt aber nicht auf, wenn das Kleine wach ist und Mama oder Papa soeben herzhaft anstrahlt. Nein, das passiert eigentlich nur im Schlaf, wenn die Muskeln zu arbeiten beginnen und so das Gesicht kurzzeitig verzogen wird. Grund zur Besorgnis ist das keines, es handelt sich schließlich um einen ganz natürlichen Vorgang. Im siebten Himmel fühlt man sich trotzdem, wenn man es bemerkt. Aber es sieht auch einfach unwiderstehlich aus, das muss man sich schon zugestehen. Auch bei der Verwendung einer Babywippe werden Sie öfters das Lächeln feststellen können. Alleine Die Bewegung einer Babywippe bringt viele Babys zu dieser Art von Reflex.

Ein voll ausgeprägtes Lächeln, wie es der Mensch nunmal einsetzt, beginnt erst zwischen dem fünften und siebten Monat. Ab diesem Zeitpunkt sind sich Babys auch bewusst darüber, dass sie soeben Freude verspüren. Gleichzeitig ist aber die Ursache davon oft schwer zu erkennen, auch für sie selbst. So kann es sich dabei um eine Begrüßung handeln, aber auch um simple Freude, weil der Vati gerade mit der so witzig klingenden Rassel wackelt. Das Schöne an einem Baby ist schließlich, dass es die Welt voller Neugier und dabei gänzlich unvoreingenommen wahrnimmt. Zu keinem Zeitpunkt sind unsere Emotionen so ehrlich, als in diesem Alter.

Schenkt der kleine Wonneproppen noch vor diesem Alter seinen Eltern ein Lächeln, ist es noch nicht so ausgeprägt, wie ab dem fünften Monat. Es beginnt mit der fünften Woche und geschieht ausschließlich, weil es die Stimme seiner Eltern hört. Die erkennt es nämlich zu jeder Zeit, auch wenn es sich an die Ereignisse aus diesem Alter später nicht mehr so gut erinnern kann. Damit ist aber nicht gesagt, dass diese Reaktion nicht auch ein Fremder erhält. Jeder, auch Tiere, können ein niedliches Babygrinsen zum Geschenk erhalten, wenn es sich um jemanden handelt, der freundlich wirkt. Vor Personen mit düsterer Ausstrahlung haben sie hingegen Angst. Das drückt sich dann auch flott durch ein lautstarkes Weinen aus.

Können Babys in dem Alter bereits denken?

Die Antwort auf diese Frage ist keine einfache. Sie denken, ja. Aber nicht so, wie wir Erwachsenen uns das oft vorstellen. Babys beurteilen nicht danach, ob sie etwas mögen oder nicht, sondern mehr danach, ob ihnen gerade Gefahr droht. Ihr Weinen ist ja zum Beispiel auch vielmehr ein Alarmsignal an die Eltern, dass Schutz benötigt wird. Nur an zweiter Stelle steht hierfür der Anlass, dass sie auch wirklich das Bedürfnis verspüren, zu trauern oder dergleichen.

Experten sind der Ansicht, dass Babys oft gar nicht selbst bemerken, wenn sie lächeln. Eben, weil es sich um unspezifische Reaktionen auf die Ausstrahlung eines Menschen hin handelt. Man kann aber davon ausgehen, dass es sich mit fortschreitendem Alter immer mehr darüber freut, seine Eltern zu erblicken und dann auch deshalb zu grinsen und gurgeln beginnt. Es teilt sich eben auf seine Art und Weise mit.