Mohnöl – ein sehr gutes Speiseöl

Die meisten Menschen haben mit Mohn nur relativ wenige Berührungspunkte. Sie kennen ihn vom obligatorischen Frühstücksbrötchen, vielleicht noch vom einen oder anderen Dessert, aber das war es dann auch schon. Noch weniger bekannt ist bei uns im Mitteleuropa das Öl aus der Mohnpflanze, folgerichtig Mohnöl genannt.

Vielleicht liegt es daran, dass sich Mohnöl zur Verwendung in der Küche nur bedingt eignet. Es fehlt vielen Menschen einfach der charakteristische Eigengeschmack, so dass es vorzugsweise als „stiller Begleiter“ zum Einsatz kam und kommt – wenn überhaupt.

Wir meinen, dass man dem Mohnöl damit unrecht tut. Es besitzt viele positive Eigenschaften, sowohl in der Küche als auch im kosmetischen und sogar im medizinischen Bereich. Die folgenden Abschnitte sollen Sie über diese Eigenschaften aufklären.

Was ist Mohnöl?

Das hochwertige Pflanzenöl namens Mohnöl wird aus den Samen des Schlafmohns gewonnen. Je nach Sorte besitzen die Samen eine charakteristische blaue oder graue Farbe. Aber auch von weißen und braunen Samen besonderer Mohnsorten kann das Öl hergestellt werden. Nach dem Pressvorgang (in der Regel wird Mohnöl kaltgepresst) entsteht ein helles, farbloses bis blassgelbes Öl mit mildem, wenig charakteristischen Geschmack und kaum wahrnehmbaren Geruch.

Mohnöl als Geschenk

Der überwiegenden Anteil des heute hergestellten Öls stammt aus südeuropäischen Ländern und aus Asien, ein kleiner Anteil wird traditionell seit Jahrhunderten in Österreich hergestellt – und hier vorwiegend im Waldviertel. Bereits im Mittelalter wurde an diesem Ort Mohn angepflanzt und daraus u. a. auch Flüssigkeit hergestellt, insbesondere von den Mönchen. Zu früheren Zeiten verwendete man jedoch kaum in der Küche. Sondern füllte es zum einen als Lampenöl und kam andererseits in verschiedenen Medikamenten zum Einsatz. Hier zeigte es eine sehr gute Wirkung beispielsweise gegen akute Schmerzzustände und Schlafprobleme. Auch zur Herstellung von Ölpapier eignete sich das Mohnöl sehr gut.

Später wurde es als Grundlage zur Herstellung vom Farben für die Ölmalerei entdeckt. Allerdings ist es langsamer trocknend als beispielsweise Leinöl, da es zu den halbtrockenen Ölen gezählt wird. Mohnöl wird mittlerweile auch sehr gerne als Geschenk verpackt und an Freunde und Bekannte verschenkt.

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Inhaltsstoffe und Qualität

Mohnöl zeichnet sich durch seinen reichen Anteil an wertvollen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren aus (rund 90 % sind darin enthalten!). Es hat außerdem einen hohen Anteil an Vitamin E. Dies gilt jedenfalls dann, wenn es durch schonende Kaltpressung, ohne Erhitzung des Pressgutes, gewonnen wird. Ein hochwertiges Öl aus Mohn benötigt zudem keine Filtration, keine Raffinierung und keine chemischen Zusätze. Nur so bleiben die wertvollen biologischen Bestandteile im Öl voll erhalten. Es sollte als darauf geachtet werden, dass das gewählte Mohnöl möglichst sortenrein und naturbelassen ist.

Mohnöl beinhaltet folgende Anteile an Fettsäuren:

  • 10 % gesättigte Fettsäuren
  • 28 % 1-fach ungesättigte Fettsäuren
  • 62 % 2-fach ungesättigte Fettsäuren (Linolsäure)

Eigenschaften für die Gesundheit

Der menschliche Körper ist auf die Zufuhr von mehrfach ungesättigten Fettsäuren (essentielle Fettsäuren) angewiesen, da er sie nicht selbst bilden kann. Diese Fettsäuren kommen vor allem in hochwertigen, pflanzlichen Ölen vor. Der hohe Anteil an ungesättigten Fettsäuren im Mohnöl ist für eine cholesterinbewusste Ernährung ideal. Zudem decken ca. 30 g Mohnöl den Tagesbedarf an Vitamin E. Dieses Vitamin schützt die Körperzellen vor freien Radikalen und kann damit Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems etc. vorbeugen helfen.

Verwendung von Mohnöl in der Küche

Das klassische Mohnöl wird kaltgepresst, um die wertvollen Fettsäuren nicht zu verändern und somit die Wirkung für die gesunde Ernährung nicht zu verringern. Generell ist Mohnöl eine Öl, das vorzugsweise in der kalten und mäßig warmen Küche zum Einsatz kommt. Hier unterstützt es den Eigengeschmack vieler Speisen und Zutaten, ohne selbst zu dominant zu werden. Vorsicht: Aufgrund des hohen Anteils an Linolsäure eignet sich Mohnöl nicht als Brat- oder Frittieröl, da diese bei Temperaturen über 120 Grad komplett zerstört wird.

Beispiele für die Verwendung von Mohnöl:

Mohnöl als Salatöl

In Salaten kann ma es wie jedes andere Salatöl verwendet werden. Zu beachten ist jedoch, mit Essig bei der Kombination mit Mohnöl eher sparsam umzugehen, vor allem mit sehr geschmacksintensiven Essigvarianten wie Balsamico etc. Solche Essige können den feinen Mohngeschmack leicht überdecken. Mohnöl als Salatdressing empfiehlt sich insbesondere in Kombination mit süßlichen Essigsorten, etwa Orangenblüten- oder Himbeeressig. Als Salate können Kopfsalat, Feldsalat, Karottensalat und sogar Kartoffelsalat zum Einsatz kommen.

Mohnöl in der warmen Küche

In der warmen Küche kann Mohnöl als würzende Zutat eingesetzt werden, z. B. für Ofengemüse mit Auberginen, Zucchini, Peperoni oder Paprika. Auch zu gedämpften Karotten, Bohnen oder Lauch schmeckt es sehr gut. Weiterhin passt Mohnöl sehr gut zu Schafs- und Ziegenkäse.

Mohnöl in Süßspeisen

Neben den charakteristischen Mohnsamen kann auch Mohnöl ergänzend für diverse Süßespeichen eingesetzt werden. Es eignet sich sehr gut für Kuchen, Dessertcremes und Gebäck aller Art. Während im orientalischen Raum eher Sesam für Süßspeisen eingesetzt wird, findet Mohnöl seinen Platz z. B. in der österreichischen und osteuropäischen Küche.

Fazit: Mohnöl – mehr Sein als Schein!

Auch wenn sich das Öl zunächst mit seinem kaum wahrnehmbaren Geruch und der blassen Farbe zurückhält, es steckt durchaus etwas dahinter. Die wohltuende Wirkung auf den Organismus, der feine Geschmack und die vielseitige Verwendbarkeit sprechen für sich. Auch preislich kann man nicht meckern. Im Vergleich zu Arganöl ein echtes Schnäppchen. Wann entdecken auch Sie dieses tolle Öl?

Das Öl der Kokosnuss

Die Kokosnuss liefert sämtliche Nährstoffe, die der Mensch braucht, und das in einer idealen Dosierung. Schon vor langer Zeit wussten das die Menschen die dort lebten, wo Kokosnüsse als gut lager- und transportierbares Nahrungsmittel genutzt wurden. Zur Zeit der Seefahrer wurden in den tropischen Gefilden die Kokosnüsse auf Schiffen als Nahrung und Getränk verwendet. Aufgrund ihrer robusten, harten Schale verderben sie auch nach etlichen Wochen nicht und bringen ihre eigene perfekte Verpackung gleich mit.

Und noch ein weiterer Umstand prädestiniert die Kokosnuss dafür, als wertvolles Lebensmittel für unterwegs zu dienen. Sie enthält das durststillende und hygienisch einwandfreie Kokoswasser in ihrem Inneren, das als isotonisches Getränk dienen kann. Somit kamen auch früher die Menschen auf den langen Schiffsreisen in den Genuss wichtiger Nährstoffe. Die Reisen gingen oft über Wochen oder gar Monate und die Besatzung war chronisch unterversorgt mit Vitaminen und Mineralien. Zudem konnten sämtliche weitere Bestandteile der Frucht auf dem Schiff verwendet werden. Beispielsweise die harte Schale als Brennmaterial sowie die Kokosfasern zur Herstellung und Reparatur von Seilen und Fischernetzen.

Wie wird Kokosöl zum Verschenken eigentlich hergestellt?

Kokosöl kann relativ einfach aus dem frischen Fleisch der Kokosnuss hergestellt werden. Dazu muss dieses lediglich unter hohem Druck ausgepresst werden, wodurch zunächst ein Gemisch aus Kokosöl, Kokosfasern sowie Wasser entsteht. In diesem Gemisch ist etwa 30 Prozent reines Kokosöl enthalten. Dieses kann anschließend entweder in einer Zentrifuge oder einfach durch stehenlassen des Gemisches extrahiert werden. Nach einiger Zeit setzt sich das Öl an der Oberfläche ab und kann somit entsprechend abgetrennt werden.

Kokosöl ist nicht nur besonders schmackhaft und kann für viele Speisen und Getränke verwendet werden. Es enthält auch eine Fülle verschiedener Inhaltsstoffe, die sich extrem positiv auf den menschlichen Organismus auswirken. Hier eine Übersicht der wichtigsten dieser Inhaltsstoffe:

Vitamine und Mineralstoffe

Trotz der modernen Ernährung in Deutschland leiden viele Menschen unter Mangelerscheinungen. Sie nehmen zu viel Zucker und Fett zu sich, Vitamine und Mineralstoffe kommen dabei zu kurz. Mit der regelmäßigen Einnahme von Kokosöl können solche Mangelerscheinungen kompensiert werden, denn Kokosöl enthält eine ausgewogene Mischung aus vielen verschiedenen Vitaminen und Mineralstoffen sowie Spurenelementen.

Aminosäuren

Aminosäuren sind wichtig für die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit des Menschen. Wer sportlich aktiv ist, wird sie aus der entsprechenden Sporternährung kennen. Sie müssen von außen zugeführt werden, da der Körper Aminosäuren nicht selbst herstellen kann. Auch in Kokosöl sind Aminosäuren in hoher Konzentration enthalten. Durch den vitalisierenden Effekt fühlen Sie sich aktiv und leistungsfähig.

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Als Laurinsäure bezeichnet man die Hauptfettsäure in Kokosöl. Sie sorgt dafür, dass das menschliche Immunsystem optimal funktioniert. Dazu kann Laurinsäure sogar die Lipidmembran von Schädlingen – beispielsweise Bakterien oder Viren – durchdringen und diese so von innen heraus zerstören, bevor sie Schaden im Organismus verursachen können.

Antioxidantien

Der große Hype um die sogenannten Antioxidantien in den letzten Jahren lässt vermuten, dass diese eine „Erfindung“ der Neuzeit sind. Mitnichten! Schon zu Urzeiten blieben Menschen, die Nahrungsmittel mit einer hohen Zahl von Antioxidantien zu sich nahmen, länger gesund. Grund dafür ist die zellschützende Wirkung von Antioxidantien. Kokosöl ist einer der besten Lieferanten für hochwertige Antioxidantien, sie sind in großer Zahl darin enthalten. Wer noch mehr über das Kokosöl und dessen Verwendung wissen möchte, sollte sich folgenden Artikel anschauen: Die Wellnessoase für zuhause

Fazit: