Partyspiel Männer Klassenzimmer

Ein Partyspiel als Geburtstagsgeschenk für Männer

Oft verbinden wir sehr zwiespältige Erinnerungen mit unserer Schulzeit. Auf der einen Seite musste man sich hier der ständigen Gängelung durch die Lehrer aussetzen und hat mit Sicherheit auch die eine oder andere schlechte Note kassiert. Auf der anderen Seite gab es natürlich auch die Mitschüler, mit denen man viel Blödsinn anstellen konnte und die nicht selten zu guten Freunden fürs Leben herangewachsen sind. Genau diese positiven Jugenderinnerungen an die eigene Schulzeit sollen in dem folgenden Männergeschenk aufgefrischt werden, wobei natürlich auch die Rolle des Lehrers nicht zu kurz kommen soll.

Die Vorbereitung

Hinter dem Geschenk „Das fliegende Klassenzimmer“ verbirgt sich eine Überraschung, die den Beschenkten zurück in die Schulzeit katapultieren und ihm die schönen Seiten der Schulzeit wieder vor Augen führen soll. Doch der Reihe nach. Zunächst einmal eine kurze Liste der Dinge, die man für das Geschenk „Das fliegende Klassenzimmer“ benötigt:

  • Tafel: Was wäre die Schule ohne die berüchtigte grüne oder schwarze Tafel. Entsprechende Tafeln gibt es bereits ab einem Preis von etwa 50 Euro bei Amazon zu kaufen. Wer es moderner haben möchte, kann natürlich auch auf ein Whiteboard zurückgreifen. Eine Kreidetafel hat aber einen nicht zu unterschätzenden Nostalgiefaktor. Die Tafel ist der Dreh- und Angelpunkt dieses Geschenks, daher kann unter keinen Umständen auf diese verzichtet werden.
  • Equipment: Um das Schulszenario möglichst realistisch wirken zu lassen, ist natürlich auch ein entsprechendes Equipment unabdingbar. Besonders wichtig ist Kreide (nach Möglichkeit in verschiedenen Farben), ein Wischschwamm, um das an die Tafel gemalte auch wieder wegmachen zu können und ein langer Zeigestock. Wer möchte kann sich natürlich auch noch das eine oder andere Utensil wie etwa eine dicke Hornbrille für die Rolle des Lehrers besorgen.
  • Stühle und Bänke: Damit die „Schüler“ auch stilecht sitzen können, benötigt man eine Reihe von möglichst niedrigen Stühlen sowie in die Länge gezogene Tische, auf denen diese ihre benötigten Utensilien abstellen können.

Idee und Umsetzung

Nachdem alle benötigten Materialien vorgestellt wurden, kommen wir nun zu der eigentlichen Idee, die hinter dem Lehrer-Schüler-Szenario steckt. Streng genommen handelt es sich dabei um ein Partyspiel der besonderen Art. So geht es darum dem Beschenkten die Möglichkeit zu geben seine eigene Schulzeit sowohl in der Rolle des Schülers als auch in der des Lehrers nachzuempfinden. Vorbereitet werden dabei verschiedene Rätsel und Quizfragen, die ein ausgewählter „Lehrer“ den „Schülern“ (darunter auch dem Beschenkten) stellt.

Diese können entweder Allgemeinwissen abfragen oder in Form von Scherzfragen präsentiert werden. Für jede richtig gegebene Antwort gibt es Punkte, die später in Form eines bestimmten Geschenkes eingelöst werden können. Ein Tipp: Besonders gut eignet sich dieses Spiel auch für Junggesellenabschiede. In diesem Fall bietet es sich an, das Ganze als Trinkspiel zu gestalten, bei dem man entweder bei einer richtigen oder bei einer falschen Antwort trinken muss. Extratipp: Noch lustiger wird es mit der Klugscheisser Unterstützung!!

Besonders schön ist es, wenn der Beschenkte nicht nur die Rolle des Schülers, sondern auch die des Lehrers einnehmen kann. Wer hat als Schüler schließlich nicht schon davon geträumt zumindest einmal selbst in der Rolle des Lehrers zu sein und diese Macht voll auskosten zu können. Als Lehrer hat das Geburtstagskind die Möglichkeit seine Schüler sowohl in Form von der Vergabe von Punkten und Goodies zu loben als auch zu „bestrafen“. Bei der Bestrafung ist die eigene Kreativität gefragt. So kann man seine Schüler beispielsweise etwas singen lassen, ihnen Punkte entziehen oder (bei einem Junggesellenabschied) einen Kurzen trinken lassen.

Quizfragen/Rätselvarianten

Wie genau man die verschiedenen Spiele und Quizfragen gestaltet, bleibt natürlich der eigenen Fantasie überlassen. Im Folgenden einige Beispiele, die vielleicht als Anregung dienen können:

  • Allgemeinwissen/spezifisches Wissen: Die klassische Form des Quiz ist natürlich die, die irgendeine Form von Wissen abfragt. Dies kann entweder Allgemeinwissen oder eine ganz spezifische Form von Wissen sein. Eine kurze Internetrecherche hilft zu möglichen Fragen sicherlich weiter. Natürlich können auch einfach die Fragen von einem handelsüblichen Quiz genommen werden. Schön ist es allerdings, wenn man die Fragen in irgendeiner Form nach Schwierigkeitsgrad ordnet.
  • Wissen über das Geburtstagskind: Hat das Geburtstagskind die Rolle des Lehrers inne, dann empfiehlt sich eine ganz spezielle Variante des Quiz. So kann sich dieses einige Minuten Zeit nehmen und Fragen über sich selbst überlegen, die die Schüler eigentlich wissen müssten (schließlich kennt man sich ja schon lange). Das wird schnell zur wahren Gaudi, zumal die Bestrafung bei Nichtwissen in diesem Fall besonders viel Spaß macht.
  • Sudoku: Die unkomplizierteste Variante eines Rätselspiels ist Sudoku. Einfach im Vorfeld einige Blätter mit dem gleiche Sudokofeld ausdrucken und den Schülern austeilen. Wer als erstes fertig ist, bekommt eine Belohnung.
  • Kreuzworträtsel: Ebenfalls sehr einfach in der Umsetzung sind Kreuzworträtsel. Hier bietet sich wieder die Möglichkeit bestimmte Fragen zu dem Leben des Geburtstagskindes zu integrieren, die die Anwesenden eigentlich wissen müssten.
  • Logikrätsel: Eine weitere Form der Rätsel sind sogenannte Logikrätsel, bei denen man die grauen Zellen gehörig auf Trab bringt. Auch hier findet sich eine Vielzahl von Rätseln im Netz. 5 Logikfragen mit Lösungen findet man beispielsweise hier.
  • Detektivspiele: Wer plant das „Fliegende Klassenzimmer“ länger im Einsatz zu haben, der kann sich auch nach etwas aufwendigeren und langwierigeren Spielen umsehen. Eine gute Möglichkeit hierzu sind natürlich Detektivspiele. Hier wird eine kleine Geschichte vorgelesen, in der ein Verbrechen geschieht. Durch aufmerksames Zuhören und Kombinationsfähigkeit ist es den Schülern möglich Hinweise auf den Täter zu sammeln. Solche Detektivgeschichten zum Selbstlösen findet man in jedem größeren Buchladen. Wer besonders motiviert ist, kann sich natürlich auch eine entsprechende  Geschichte ausdenken. Näheres hierzu findet sich in unserem Beitrag über Krimi-Dinner. Besonders interessant ist es in diesem Zusammenhang natürlich, wenn man die Anwesenden und deren Charakterzüge mit in die Geschichte integriert. Besonders das Geburtstagskind sollte dann in irgendeiner Form als Protagonist in der eigenen Detektivgeschichte auftauchen.

Regeln und Spiele

Entscheidet man sich für eine kleine Auswahl der hier vorgestellten Rätsel, dann hat man bereits ein abendfüllendes Programm auf die Beine gestellt, das sicherlich für viel Spaß und den einen oder anderen Lacher sorgen wird. Um noch ein wenig mehr Würze in die Unterrichtssituation zu bringen, kann man natürlich noch verschiedene andere Spiele oder „Regeln“ mit einbauen. Auch hier kann man der eigenen Kreativität freien Lauf lassen. Hier einige Anregungen für diverse Spiele, die extra Pepp in das „Fliegende Klassenzimmer“ bringen.

  • Spicken: Das im Unterricht gelegentlich gespickt wird, ist bekannt und nichts Ungewöhnliches. Wie aber soll man hier mit diesem Phänomen umgehen? Prinzipiell gibt es verschiedene Möglichkeiten das Spicken als Gag mit in die Planung des Partyspiels zu integrieren. Einerseits kann man Spicker „bestrafen“ andererseits besteht aber auch die Möglichkeit bestimmte Wettbewerbe durchzuführen, bei denen das Spicken belohnt wird. Schließlich handelt es sich hierbei um die Königsdisziplin des Schulalltags. Ablaufen kann das Ganze beispielsweise so: In regelmäßigen Abständen werden Lösungen verteilt, die die umliegenden Schüler nur durch Spicken möglichst vollständig darstellen müssen. Wer beim Spicken erwischt wird, scheidet aus.
  • Regeln: Zudem können verschiedene Regeln eingeführt werden, deren Nichteinhaltung bestraft wird. So muss der Lehrer beispielsweise immer mit Herr + Nachname angesprochen werden. Zudem muss man sich vor jedem Wortbeitrag melden. Wer sich nicht daran hält und unaufgefordert redet oder sich sogar mit dem Sitznachbarn unterhält, den erwarten entsprechende Konsequenzen. Die eine oder andere Regel wird in diesem Spiel bestimmt für großes Gelächter sorgen.