Kreuze als Geschenke – christliche Symbole

Ohrringe

Das Kreuz als Schmucksymbol ist auch bei Ohrringen seit jeher sehr beliebt. Naturgemäß kann es hier nicht in einer beliebigen Größe verarbeitet werden, die Kreuze an Ohrringen sind also immer recht klein gehalten. Trotzdem erfreuen sie sich seit vielen Jahren ungebrochener Beliebtheit, sowohl bei Männern als auch bei Frauen und Kindern. Ohrringe zu tragen empfinden viele Menschen als weniger störend, als es z. B. bei einer Halskette, an der ein recht großes Kreuz befestigt ist, der Fall ist. Die klassischen Kreuzohrringe bestehen – ebenso wie Ketten beziehungsweise Kettenanhänger – aus Chirurgenstahl, Gold oder Silber. Kreuz-Ohrringe gibt es inzwischen in vielen verschiedenen Formen. Bekannt sind vor allem die Modelle, bei denen das Kreuz an einer kleinen Kette unterhalb des eigentlichen Ohrrings befestigt ist. Es ist also lose aufgehängt und kann sich frei bewegen. Darüber hinaus gibt es auch Ohrstecker, die mit Kreuzen versehen sind. Bei diesen Modellen wird das Kreuz also direkt am Ohrloch befestigt.

Während Kreuz-Ohrringe bei Frauen seit Jahrzehnten ungebrochen beliebt sind, gab es bei Männern in den siebziger und achtziger Jahren eine regelrechte Modewelle um diese Schmuckstücke. Heute sind sie jedoch wesentlich seltener geworden. In vielen südlichen Ländern Europas werden sie dagegen immer noch häufig getragen, ebenso wie die Halskette mit einem kleinen Anhänger in Form eines Kreuzes, die dort noch größere Verbreitung genießt. Wer sich für Ohrringe in Form eines Kreuzes interessiert, sollte einen Juwelier beziehungsweise Schmuckhändler seines Vertrauens aufsuchen. Auf Flohmärkten, Jahrmärkten und ähnlichen Veranstaltungen werden ebenfalls oft Modelle dieser Art angeboten, sie sind allerdings meistens in zweifelhafter Qualität gefertigt. Und da Kreuzohrringe ein Schmuckstück fürs Leben sein sollen, lohnt es sich, hier etwas mehr auf gute Qualität zu achten.

ohrringe mit kreuz

Broschen

Die Brosche ist ein sehr klassisches Schmuckstück, welche heute zumeist von älteren Frauen getragen wird. Es gibt sie in Form eines Kreuzes eher selten auf dem Markt, dennoch bieten einige Juweliere solch individuelle Schmuckstücke an. Eine Brosche in Form eines Kreuzes zu tragen, bedeutet immer, seine religiöse Gesinnung in besonderer Form nach außen hin zu vertreten. Man muss sich also darüber im Klaren sein, dass eine Brosche in Kreuzform deutlich größere Wirkung bei den Mitmenschen hervorruft, als z. B. ein kleiner Kettenanhänger. Manche Menschen denken gar an einen religiösen Fanatiker, wenn sie einen Menschen mit Kreuz-Brosche sehen.

Bekannt ist die Brosche als besonders edles Schmuckstück, meist wird sie aus Gold oder Silber beziehungsweise anderen Edelmetallen hergestellt. Sie eignet sich insbesondere für die Abendgarderobe beziehungsweise jegliche Art von festlicher Kleidung, weniger für das Tragen auf normaler Alltagskleidung. So bietet die Brosche eine schöne Möglichkeit, auch bei festlicheren Anlässen sein persönliches christliches Symbol immer dabei zu haben, wenn andere Kreuz-Schmuckstücke wie z. B. eine Kette nicht so sehr zum Gesamt-Outfit passen.
Viele Juweliere und Goldschmiede bieten an, Broschen ganz nach Kundenwünschen individuell anzufertigen. Wer also gerne eine Kreuz-Brosche hätte, diese aber nicht im freien Handel nach seinen Vorstellungen findet, der kann sich ein solches Schmuckstück von Hand anfertigen lassen. Selbstverständlich muss man sich darüber im Klaren sein, dass solche Schmuckstücke um einiges teurer sind als Schmuck von der Stange. Dafür hat man anschließend ein einmaliges Unikat, das von Generation zu Generation weitervererbt werden kann.

Fingerringe

Ein Schmuckstück in Form eines Fingerrings mit einem Kreuz herzustellen, ist wesentlich schwieriger, als es bei anderen Schmuckstücken, z. B. einer Halskette, der Fall ist. Der Grund: Die Größe ist bei einem Ring immer stark beschränkt, also kann hier nicht ohne weiteres ein Kreuz in beliebiger Größe untergebracht werden. Dennoch sieht man immer wieder Ringe in Form von Kreuzen, die sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit erfreuen. Ein Ring bietet dabei eine besonders dezente Möglichkeit, seinen christlichen Glauben auch nach außen hin zu demonstrieren. Er fällt meist weit weniger auf, als etwa eine Halskette, Ohrringe oder eine Brosche.

Bei Ringen für Damen werden die Kreuze meist so in eine Gesamtform eingearbeitet, dass sie nicht als einziges Schmucksymbol fungieren. So wird das Kreuz beispielsweise in einen Kreis oder eine Blume eingearbeitet, dass sich ein stimmiges Gesamtbild ergibt. Ringe für Männer können dagegen durchaus etwas auffälliger sein, so dass hier das Kreuz auch oft als alleiniges Symbol verwendet wird. Bekannt sind Kreuzringe außerdem aus der Biker- und Heavy Metal- Szene, wo sie eine ganz besondere Symbolik verkörpern.
In der Vergangenheit wurden Kreuz-Ringe für Herren auch oftmals in Form von Siegelringen hergestellt. Dabei handelt es sich um ein – meist rundes – Relief, das auf einer Grundplatte aufgebracht ist, die dann die Oberseite des Rings ziert. Wie der Name bereits andeutet, erfüllte ein solcher Siegelring früher die Funktion, Briefe und andere Dokumente mithilfe von Wachs zu versiegeln. Dabei wurde Wachs geschmolzen und dann der Ring vor dem Abkühlen hineingedrückt.

 

Sonstiger Schmuck mit Kreuzen

Die hier bereits aufgezählten Schmuckstücke, für die Kreuze verwendet werden, sind längst nicht abschließend. Es gibt eine ganze Reihe weiterer Schmuckformen, für die ebenfalls Kreuze als Symbol beziehungsweise Ziergegenstand verwendet werden.
Bei Damen sind in den letzten Jahren Fußkettchen äußerst beliebt geworden. Auch sie gibt es oft mit einem Anhänger in Form eines kleinen Kreuzes, gefertigt aus Edelstahl, Gold oder Silber. Ein solches Fußkettchen stellt ein sehr individuelles Schmuckstück dar, das man meist auf Anhieb gar nicht sieht. Es bietet sich also insbesondere für Frauen an, die ihre christliche Gesinnung eher dezent zur Schau tragen möchten.

Seit jeher beliebt – insbesondere bei Hochzeiten und sonstigen Festlichkeiten – ist Haarschmuck. Auch hier gibt es zahlreiche Formen von Haarreifen beziehungsweise Haarnadeln, die mit Kreuzen als Ziersymbolen versehen sind. Sie eignen sich insbesondere für kirchliche Hochzeiten,
Taufen und ähnliche Anlässe.
ein armband mit kreuzenEin ganz neuer Modetrend sind Armbänder, die mit wechselnden Schmuckelementen versehen werden können. Sie werden auch als Bettelarmbänder oder Beads bezeichnet. Insbesondere junge Menschen lieben diese Armbänder, da sie sich nach und nach immer individueller gestalten lassen. Die kleinen Schmuckelemente, welche auf diese Armbänder gesteckt werden, gibt es oft auch in Form von Kreuzen verschiedenster Art. Hiermit lässt sich ein modernes Schmuckstück mit einem klassischen Symbol vereinen.
Äußerst beliebt sind Kreuze seit jeher auch in Form von Piercingschmuck. So werden beispielsweise Nasenringe, Brustwarzenpiercings und Ringe, die durch die Lippe gestochen werden, oftmals mit Kreuzen als Symbol verziert.

Kreuze

Kreuze – das wichtigste Symbol des Christentums. Man findet Kreuze in unzähligen verschiedenen Formen und Variationen in unserem modernen Alltag vor. Bekannt sind sie zum Beispiel als Schmuck, auf Friedhöfen beziehungsweise Grabsteinen sowie zum Aufhängen an der Wand, wie sie oft in katholisch geprägten Regionen verwendet werden.

Das Kreuz hat eine besonders tiefe Bedeutung für alle Christen, es verkörpert die Person Jesus Christus, den Abgesandten Gottes auf Erden, der an einem Kreuz ums Leben kam und anschließend auferstanden ist. So verkörpert das Kreuz heute sowohl einen religiösen Zweck, dient aber auch als schmückendes Symbol. Manch einer mag dies zum Teil als kitschig empfinden, Fakt ist aber: Ein Kreuz ist in hunderten von Jahren nie aus der Mode gekommen und stellt heute immer noch eine Möglichkeit dar, einen unvergänglichen Gegenstand zu erwerben.

Wie bereits angedeutet, muss man zwischen vielen verschiedenen Formen und Ausführungen von Kreuzen unterscheiden. In den christlichen Kirchen wird dabei zumeist das lateinische Kreuz als Symbol verwendet. Es besteht aus zwei Balken, einem längeren Längsbalken, der im oberen Teil durch einen Querbalken gekreuzt wird. In dieser Form gibt es das Kreuz entweder als alleiniges Symbol, oder mit einem nachgebildeten Körper Jesu Christi, der daran mit den Nägeln an Händen und Füßen befestigt ist. Bei Letzterem spricht man auch von einem Kruzifix. Auf dieser Webseite möchten wir Ihnen die wichtigsten Informationen über die verschiedenen Formen von Kreuzen geben, die heute im Handel erhältlich sind. Es handelt sich dabei insbesondere um Kreuze, die den christlichen Glauben verdeutlichen, weniger um diejenigen, die aus rein dekorativen Zwecken angeschafft werden. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und Entdecken.

Kommunionkreuze

Die Heilige Kommunion ist eines der einschneidendsten Erlebnisse im Leben eines Kindes, das im christlichen Glauben aufwächst. Mit ihr wird das Kind in die Religionsgemeinschaft integriert und verpflichtet sich, nach christlichen Leitsätzen und Regeln zu leben. Meist findet die Erstkommunion heute in einem Alter von neun bis zehn Jahren statt.

Als Geschenk zur Kommunion erhalten Kinder seit jeher das so genannte Kommunionkreuz. Es handelt sich dabei zumeist eine um ein relativ großes Kreuz aus Metall, das mit einer Öse versehen ist, mit der es an einer Kette getragen werden kann. Ein solches Kommunionskreuz soll den Menschen sein Leben lang an die Erstkommunion erinnern und wird daher meist sehr sorgfältig aufbewahrt. Es kann innerhalb der Familie von Generation zu Generation vererbt werden und stellt ein wertvolles Relikt dar.

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Wie bereits erwähnt, werden Kommunionkreuze zumeist aus Metall gefertigt. Weit verbreitet ist hierbei das Gießverfahren, bei dem flüssiges Metall in eine vorgefertigte Form gegossen wird und anschließend erstarrt. So lassen sich besonders künstlerische Kreuze erschaffen, zum Beispiel mit einem Relief von Jesus Christus versehen. Auch Schriftzüge können mit diesem Herstellungsverfahren auf Kommunionkreuze aufgebracht werden. Das Kommunionkreuz stellt das wichtigste Geschenk zur Erstkommunion für ein Kind da. Es sollte daher besonders sorgfältig ausgesucht werden und möglichst dem Geschmack des Kindes entsprechen. Hier lohnt es sich, auf eine hochwertige Qualität zu achten. Schließlich soll ein Kommunionkreuz ein Schmuckstück für das ganze Leben sein.

Holzkreuze

Das klassische Kreuz aus Holz kommt dem ursprünglichen Kreuz, an dem Jesus Christus gekreuzigt wurde, bis heute am nächsten. Daher finden sich Holzkreuze in unzähligen verschiedenen Varianten auf den Markt. Bekannte sind – insbesondere in Bayern – die Holzkreuze, welche im Wohnbereich des Hauses aufgehängt werden und somit Schutz und Sicherheit über das eigene Zuhause bringen sollen. Meist hängt man diese Kreuze über einer Tür auf, so dass sie jeden, der durch diese Tür geht, segnen und ihm Frieden und Sicherheit bringen. Auf der anderen Seite sind Holzkreuze aber auch als Symbol für den Übergang vom Leben in die Unendlichkeit bekannt. So finden sich auf unzähligen Friedhöfen in Deutschland Holzkreuze jeder Größe und verschiedenster Ausführung. Dabei ist es Tradition, bei der Beerdigung zunächst ein Holzkreuz aufzustellen, bevor der eigentliche Grabstein die letzte Ruhestätte vollendet.

Ein weiterer Bereich, in dem Holzkreuze oftmals zum Einsatz kommen, sind die Gedenken an Unfallopfer im Straßenverkehr. Sicherlich hat jeder schon einmal am Straßenrand ein einfaches Holzkreuz, versehen mit dem Namen der zu Tode gekommenen Person, gesehen. Diese Kreuze sind oftmals mit Blumen geschmückt und dienen als Mahnmal für die anderen Verkehrsteilnehmer, sowie zur Erinnerung an den dort verstorbenen Menschen. Holzkreuze findet man heute auch in Form von Schmuck vor, z. B. als Kettenanhänger. Sie stellen eine schöne Alternative zu den üblichen Kreuzen aus Silber, Gold oder Edelstahl dar, sind aber nicht ganz so dauerhaft.

Wer ein Holzkreuz erwerben möchte, der tut dies zumeist nicht aus rein dekorativen Gründen. Er möchte damit seinen christlichen Glauben nach Außen demonstrieren. Aus diesem Grund sollte darauf geachtet werden, Holzkreuze ausschließlich in einer guten handwerklichen Qualität und Ausführung zu erwerben. Zwar gibt es auch billige Modelle aus Fernost, die maschinell hergestellt werden, mit diesen wird jedoch kaum jemand wirklich glücklich werden.

Metallkreuze

Ein Kreuz aus Metall ist wesentlich dauerhafter als ein Holzkreuz und kann damit für alle Einsatzzwecke verwendet werden, bei denen das Kreuz durch Witterung oder andere Einflüsse beschädigt werden könnte. Zudem stellen Metallkreuze wunderschöne Schmuckstücke dar, es gibt sie z. B. in Form von Kettenanhängern oder Broschen aus Silber, Gold oder anderen Edelmetallen. Bleiben wir zunächst beim erstgenannten Einsatzzweck. Wer ein Kreuz außen an seinem Haus anbringen möchte, der sollte dafür auf jeden Fall ein Metallkreuz wählen. Zudem ist darauf zu achten, dass das Metall sorgfältig versiegelt ist, z. B. durch eine Lackschicht oder auch eine Kunststoffbeschichtung. Andernfalls fangen Kreuze aus Metall schon nach kurzer Zeit an zu rosten und werden unansehnlich.

Metallkreuze sind auch in vielen verschiedenen Varianten von Grabstätten beziehungsweise Friedhöfen bekannt. Hier dienen sie einerseits dazu, Grabsteinen das besondere Etwas zu geben, andererseits können sie aber auch als alleiniger Grabstein dienen. Eine ganz besondere Form des Metallkreuzes ist das so genannte Kommunionkreuz. Kinder erhalten es als Geschenk für ihre Erstkommunion und geben es anschließend in der Regel ihr ganzes Leben lang nicht wieder her. Solche Metallkreuze sind meist besonders kunstvoll gearbeitet und können entweder an der Wand befestigt oder auch als Anhänger an einer Kette getragen werden. Sie stellen damit also auch ein Schmuckstück dar, ähnlich wie die bekannten Kreuze aus Silber, Gold oder anderen Edelmetallen, die als Anhänger getragen werden.

Stehkreuze

In christlichen Haushalten, insbesondere in den katholisch geprägten, ist es gang und gäbe, Kreuze zum Schutz des eigenen Hauses und der darin lebenden Menschen aufzustellen. Dies kann man in Form von Holz- oder Metallkreuzen tun, die an Wänden – z. B. über der Tür – aufgehängt werden. Andererseits gibt es aber auch viele verschiedene Formen von Stehkreuzen, die als dekoratives Element zu Hause aufgestellt werden können. Bei einem Stehkreuz handelt es sich in der Regel um ein lateinisches Kreuz, das mit einem Sockel versehen ist und somit frei stehen kann. Man kennt diese Kreuze außerdem aus der Kirche, wo sie oftmals den Altar schmücken. Für zu Hause tut es aber schon ein wesentlich kleineres und preiswerteres Modell.

Mit einem Stehkreuz heben Sie sich deutlicht von anderen Kreuzen, die beispielsweise an der Wand befestigt werden, ab. Sie schaffen sich damit eine Blickfang in Ihrem Wohnzimmer und verdeutlichen Ihren Besuchern den eigenen christlichen Glauben. Im Eingangsbereich sorgt das Stehkreuze dafür, dass Frieden und Sicherheit ins eigene Zuhause einkehren und schlechte Energien von vornherein draußen bleiben müssen. Stehkreuze gibt es mittlerweile in vielen verschiedenen Qualitäten und Varianten. Beim Kauf sollten Sie darauf achten, eine möglichst qualitativ hochwertige Ausführung zu erwerben. Schließlich soll das Stehkreuz nicht einfach nur ein Modeartikel sein, sondern dauerhaft Ihr Zuhause verschönern. So gibt es Stehkreuze sowohl aus industrieller Fertigung (sie sind in der Regel sehr preiswert), aber auch aus Künstlerhand in Form von Einzelstücken, die zwar etwas mehr kosten, dafür aber ein ganz besonderes Schmuckstück verkörpern.

Kinderkreuze

Dass Kinder mit der Religion bzw. dem christlichen Glauben noch nicht viel anfangen können, ist oftmals ein Trugschluss. Sie zeigen meist reges Interesse an der Kirche und nehmen an der religiösen Gemeinschaft aktiv teil. Da liegt es nahe, einem Kind durch ein Kreuz als Geschenk seine Liebe, Zuneigung und den Schutz durch die christliche Kirche zu geben. Wenn Sie einem Kind ein Kreuz schenken möchten, können Sie dies in vielen verschiedenen Formen tun. Bekannt ist zum Beispiel Kinderschmuck, der sehr oft in Form von Kreuzen gearbeitet ist. Hier sind vor allem die Kettenanhänger zu nennen, für die sich Kinder meist besonders begeistern können.

Wer dagegen das Zuhause seines Kindes durch ein Kreuz segnen und schützen möchte, der sollte ein Holz- oder Metallkreuz wählen, das anschließend im Kinderzimmer – z. B. über der Tür – aufgehängt wird.

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Eine ganz besondere Form der Kinderkreuze sind die Kommunionkreuze. Ein solches Kreuz erhält in der Regel jedes Kind als Geschenk zu seiner Erstkommunion. Dabei handelt es sich um ein Metallkreuz, das entweder zuhause aufgehängt oder auch, an einer Kette befestigt, als Schmuck getragen werden kann. Ein solches Kreuz dient als Symbol für die Aufnahme des Kindes in die christliche Gemeinschaft und wird daher zumeist ein Leben lang aufbewahrt. Wenn sich das Kind bereits aktiv in die Religionsgemeinschaft eingefügt hat, können Sie ihm auch ein Kreuz in Form eines Rosenkranzes schenken. Dabei handelt es sich um eine spezielle Kette, die zum Beten verwendet wird. Es gibt sie in diversen Größe und Ausführung, auch speziell auf Kinder zugeschnitten. Über ein solches Geschenk wird sich sicher jedes Kind riesig freuen.

Das Kreuz

Ein Kreuz ist christliches Symbol und Kultgegenstand zugleich. Es verkörpert die Kreuzigung Jesu Christi und ist in allen christlichen Kirchen anzutreffen. Es steht aber auch für die Auferstehung des Sohnes Gottes auf Erden und ist daher das wichtigste Symbol der christlichen Kirche.

Darüber hinaus ist das Kreuz aber auch ein Gegenstand, der seit vielen tausend Jahren von Völkern aller Art verehrt wird. Aus archäologischen Funden wurde bekannt, dass bereits in der Steinzeit Kreuze verwendet wurden, z. B. in Form von Wandbildern oder Einritzungen in Felsen. Dabei kommt das Kreuz nicht nur im Christentum zum Einsatz, sondern auch in verschiedenen anderen Religionen. Allgemein geht man davon aus, dass das Kreuz durch seine vier gegenüberliegenden Kardinalpunkte seit jeher eine religiöse Bedeutung genießt.

Auch in der Kunst widmet man sich seit jeher dem Kreuz. Es taucht in unzähligen verschiedenen Gemälden, Skulpturen und anderen Kunstwerken auf. Zahlreiche Künstler sind durch ihre religiös geprägten Arbeiten weltberühmt geworden. Nun könnte man meinen, dass das Kreuz lediglich ein Relikt der Vergangenheit ist. Dem ist jedoch nicht so. Auch in unserer modernen Welt finden sich an unzähligen verschiedenen Orten Kreuze, man denke nur an Friedhöfe, wo viele Grabsteine in Form von Kreuzen gefertigt oder zumindest damit verziert sind.

Diese Webseite soll Ihnen einen kleinen Überblick über die Welt der verschiedenen Kreuze geben und sie in die Symbolik dieses Kultgegenstandes einführen. Auch dann, wenn Sie religiös nicht besonders geprägt sind und wenig damit anfangen können, werden Sie trotzdem immer wieder Kreuzen in Ihrem alltäglichen Leben begegnen. Vielleicht können wir dazu beitragen, dass Sie deren Symbolik etwas besser verstehen.

Symbolik

Ein Kreuz besteht grundsätzlich aus zwei geometrischen Einzelkomponenten. Das uns bekannte, lateinische Kreuz weist dabei eine senkrechte Hauptachse auf, die durch eine waagerechte Achse im oberen Teil gekreuzt wird. Die waagerechte Achse ist dabei ein ganzes Stück kürzer als die senkrechte.

Man muss nicht viel Fantasie aufwenden, um zu verstehen, wofür diese Achsen stehen sollen. Die senkrechte Hauptachse des Kreuzes verkörpert das Himmlische, während die vertikale Achse für die Erde steht. Da beide Linien verbunden sind, wird hierdurch auch die Verbundenheit von Himmel und Erde demonstriert.

Da das Kreuz vier Enden hat, die jeweils in eine unterschiedliche Richtung zeigen, verkörpert es damit auch die vier Himmelsrichtungen Norden, Süden, Westen und Osten. Schon im alten Ägypten vermutete man, dass das Himmelsgewölbe, welches sich über der Erde befindet, nach allen Seiten hin von vier Säulen gestützt wird. Genau diese vier Säulen bildet ein Kreuz ab. Zudem erschufen die Ägypter ihre Pyramiden auf der Grundlage eines Kreuzes. Betrachtet man eine solche Pyramide, so wird schnell klar, dass diese lediglich die räumliche Ausprägung eines Grundrisses darstellt, den ein Kreuz verkörpert.

Man kann jedoch noch weitere Interpretationsansätze anwenden. Stellt man sich ein einfaches Kreuz vor, bei dem beide Achsen gleich lang sind, verkörpert dieses die vier Außenpunkte eines Kreises. Dieser Kreis symbolisiert seit Urzeiten die Vollständigkeit aller Elemente auf der Erde, wodurch auch die vier Grundelemente Feuer, Wasser, Luft und Erde verkörpert werden.

Kreuze im Christentum

Das Kreuz ist im Christentum das mit Abstand wichtigste Symbol. Die horizontale Linie verkörpert dabei die Beziehung zwischen allen Menschen auf der Erde, werden die vertikale Linie die Beziehung zwischen den Menschen und ihrem Gott symbolisiert. Bereits im Jahre 431 wurde das Kreuz als offizielles christliches Zeichen eingeführt. Es verkörpert die Leiden und den Tod Jesu Christi mit seiner anschließenden Auferstehung. Somit ist das Kreuz auch in mit dem Thema Schuld und Sühne verbunden. Über die Jahrhunderte hat das Kreuz jedoch auch vielfach Verwendung außerhalb der Kirchen gefunden, so wird es heute beispielsweise zum Schutz des Eigenheims verwendet, indem man ein Holz- oder Metallkreuz über der Tür an der Wand anbringt.

Weiterhin kennt man das Kreuz im Christentum als Symbol für den Übergang vom Irdischen ins Himmlische. Aus diesem rund wird das Todesdatum einer Person oft mit einem davorgestellten Kreuz gekennzeichnet. Analog dazu findet man das Kreuz auch als Grabstein auf Friedhöfen, beziehungsweise als dekoratives Element auf Grabsteinen unterschiedlichster Form vor. Doch das Kreuz steht nicht nur als Symbol für Leiden, Schuld und Sühne. Es verkörpert auch die Aufopferung und Hilfe der Menschen untereinander. Aus diesem Grund findet man das Kreuz heute als Leitsymbol vieler Hilfsorganisationen vor, man denke dabei z. B. an das Malteserkreuz, Johanniterkreuz und andere Formen.

Bemerkenswert ist auch, dass viele sakrale Bauten wie Kirchen, Kathedralen oder Klöster den Grundriss eines Kreuzes aufweisen. So bestehen viele Kirchen aus einem längeren Hauptschiff, das durch zwei kürzere Seitenflügel ergänzt wird. So bildet sich die Grundform eines Kreuzes heraus.

Kreuze in der Kunst

Seit jeher ist das Kreuzsymbol sehr eng mit allen Richtungen der Kunst verbunden und dient häufig als Motiv für Gemälde, Skulpturen und viele andere Kunstwerke. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein solches Kunstwerk bereits vor vielen Jahrhunderten erschaffen wurde, oder in unserer modernen Zeit entsteht. Eine ganz besondere Richtung der Kunst ist dabei die sakrale Kunst. Hiermit werden alle Kunstwerke bezeichnet, deren Haupt-Intention es ist, Elemente des christlichen Glaubens darzustellen. Schaut man sich einmal eine prunkvoll eingerichtete Kirche, ein Kloster, einen Dom oder ein anderes, sakrales Gebäude im Detail an, so wird man unzählige Relikte der sakralen Kunst vorfinden: Deckengemälde, Fresken, liebevoll geschnitzte Figuren für den Altar und vieles mehr.

Doch auch für das eigene Zuhause bietet die sakrale Kunst einiges. So gibt es beispielsweise bis heute kaum einen Holzschnitzer oder Bildhauer, der nicht auch sakrale bzw. mit Kreuzen versehene Kunstwerke in seinem Repertoire hat. So verbindet sich das Schöne mit einer historisch und gesellschaftlich wichtigen Aussage. Sicherlich haben auch Sie schon festgestellt, dass Kunstwerke mit sakralem Bezug zu den am teuersten gehandelten überhaupt gehören – man denke dabei nur an das berühmte Abendmahl von Leonardo da Vinci. Es wird schon seinen Grund haben! Wenn Sie also die Chance haben, ein solch tolles Kunstwerk zu erwerben (es muss ja nicht gerade ein „da Vinci“ sein), sollten Sie schnell zuschlagen. Sie erwerben damit ein Relikt mit oftmals quasi eingebauter Wertsteigerung.

Kreuze und Schrift und Sprache

Auch in unserer Deutschen Sprache sowie in der Schriftform sind Kreuze bis heute sehr oft anzutreffen. Manche Menschen bemerken dies gar nicht auf Anhieb. Kommen wir zunächst zur Sprache. Hier hat sich der größte Wandel innerhalb der letzten Jahrhunderte zugetragen. Er hat dafür gesorgt, dass das Wort Kreuz im kirchlichen Zusammenhang heute eher selten gebraucht wird. Lediglich in Bayern ist es immer noch gang und gäbe, im geistig erregten Zustand oder bei Angstgefühlen in einer bestimmten Situation laut „Kruzifix“ zu rufen.
Etwas anders sieht es bei der Verwendung von Kreuzen in Schriftform aus. Sicherlich kennt jeder zum Beispiel das Zeichen für die mathematische Addition – ein Kreuz. Aber auch für das Multiplizieren wird oftmals kein Punkt, sondern ein Kreuz verwendet, allerdings ist dieses dann – im Gegensatz zum Additionszeichen – schräg gestellt.

Darüber hinaus werden Kreuze in der deutschen Schrift verwendet, um ganz besondere Textpassagen zu kennzeichnen, zum Beispiel schwer lesbare bzw. unverständliche Stellen in einem Fließtext. Angekreuzt ist dabei ein gutes Stichwort, schließlich müssen wir auch in vielen anderen Situationen ankreuzen, beispielsweise beim Ausfüllen eines vorgefertigten Formulares oder beim Abschluss von Verträgen.

Früher wurden Kreuze übrigens noch viel öfter im Schriftgebrauch verwendet – insbesondere dann, wenn eine Person des Schreibens nicht mächtig war. Als Ersatz für seine Unterschrift konnte diese Person drei Kreuze zeichnen. Allerdings galten diese Kreuze laut Gesetz nur dann als allgemeingültig, wenn ein Notar gleichzeitig bestätigte, dass die von der betreffenden Person selbst auf das Dokument gezeichnet wurden. Das Kreuz war früher also auch ein Hilfsmittel, um in schriftlicher Form mit anderen Menschen zu kommunizieren.

Kreuze in unserem Alltag

Die bislang vorgestellten Kreuze werden Ihnen fast ohne Ausnahme bekannt sein. Es gibt aber darüber hinaus noch eine ganze Reihe von Situationen, in denen wir mit Kreuzen aller Art in Berührung kommen – manchmal, ohne es überhaupt bewusst wahrzunehmen. Die Rede ist von Kreuzen, die uns im normalen Alltag begegnen. Genau diese möchten wir Ihnen hier einmal etwas näher vorstellen.

Nehmen wir an, Sie fahren mir Ihrem Auto an einen Bahnübergang: Was sehen Sie kurz davor? Richtig: Ein Kreuz! Es handelt sich dabei um das so genannte Andreaskreuz, ein allgemeingültiges Symbol, das vor den Gefahren an einem Bahnübergang warnt. Wo begegnen wir sonst noch Kreuzen in unserem Alltag? Den Schmuckbereich hatten wir bereits angesprochen – hier dient das Kreuz als zeitloses Symbol der Religiösität und erfreut sich seit Jahrhunderten großer Beliebtheit. Gehen wir ein Stück weg vom Religiösen und schauen wir zum Militär: Auch hier finden sich immer wieder Kreuze, zum Beispiel als Abzeichen auf der Uniform von Soldaten, durch die der militärische Rang jedes einzelnen gekennzeichnet wird.

Ein weit verbreitetes Ritual ist auch das „sich selbst Bekreuzigen“. Man kennt es: Hauptsächlich dann, wenn Menschen vor etwas Angst haben bzw. sich einer Aufgabe nicht gewachsen fühlen, zeichnen sie ein Kreuz mit ihrer eigenen Hand vor der Brust nach, um Hilfe von Oben zu erbitten. Ob das immer klappt, lassen wir hier einmal dahingestellt. Man erkennt daran aber, wie tief das Kreuz auch in unserem banalen Alltag bis heute verankert ist.